School of Rock

Am Freitag, dem 16.03.2007 war es nun endlich schon zum zweiten Mal so weit! Die meistbesuchte Schulveranstaltung nach dem Herbst- und Fasnachtsball wurde dieses Jahr wieder inszeniert: das Konzert der Rolling Bones.
Die Rolling Bones sind eine KGT Band mit Schülern, Eltern, Lehrern und natürlich mit Herrn Knoche, dem Leadsänger der Band und der Mann, dem die Band den treffenden Namen Rolling Bones (dt. 'Rollende Knochen') zu verdanken hat und welcher die gesamte Veranstaltung organisiert und geplant hatte.
Den heftigen Andrang an dieses Spektakel konnte man schon bei der Parkplatzsuche vor der Veranstaltung erkennen, da der KGT Parkplatz schon um Viertel vor Acht drängend voll war. Im Gegensatz zum letzen Jahr war diesmal das Durchschnittsalter der Besucher um einiges niedriger, da viel mehr Schüler zu der Veranstaltung kamen als im Vorjahr. Die gute Performance der Bands des letzten Jahres hatte sich wohl herumgesprochen und wollte nun von vielen bewundert werden. Um die 250-300 Menschen hielten sich wohl zum Höhepunkt der Veranstaltung in der Aula des Altbaus auf und feierten mit der Gemeinschaft des KGT einen Rockabend, wie man ihn nur selten zu Gesicht bekommt und wie er wohl noch nie zuvor am KGT stattgefunden hatte. Wer nicht von den zahlreichen Werbeflyern, die auf dem KGT Gelände verteilt waren, angelockt wurde, wurde von Freunden, Bekannten oder gar den Kinder mitgebracht um den Abend zusammen mit den 3 Bands und der „School of Rock“ zu verbringen.
Das Vorprogramm: "Insane Inside" und "Tuneworks"
Der Abend begann mit der Vorband „Insane Inside“, welche die Menge aufheizen sollte und sich auch gleich mit dem WM-Hit von den Sportfreunden Stiller „54 74 90 2010“ auf den noch jungen Abend stürzte.

Obwohl das Publikum anfangs nicht sehr begeistert über die jungen Mitschüler auf der Bühne schien, konnten die jungen Nachwuchsrocker mit ihren Songs doch eine angenehme Stimmung herstellen und schafften es sogar, nach einiger Zeit, einige „Mädels“ auf die Bühne zu locken. Das Lied von der Bloodhound Gang, „The roof is on fire“ rief allerdings einiges Unverständnis in den Kanadiern hervor, die zu dieser Zeit zu Besuch waren, da sie es aus geschichtlichen Gründen als unpassend empfanden. Von alldem unbeeindruckt feierte die Menge auf der Tanzfläche weiter. Nachdem die Band wahrscheinlich mehr letzte Lieder gespielt hatte als geplant, trat sie mit einem Lobsong an die Rolling Bones ab.
Alles in allem lieferten sie eine gute Show, allerdings war der Gesang oft schwer zu verstehen, da er zu leise war, bzw. von den Instrumenten der Band übertönt wurde. Dazu kamen zum Teil Artikulationsschwächen und mehrmaliges Ausarten des Gesangs in Schreien, was nicht zu den Liedern passte und sie teilweise billig erscheinen ließ. Die Band schaffte es aber trotzdem die Menge anzuheizen.

Mit der nächsten Band, Tuneworks, einer Schülerband aus Ehemaligen und jetzigen Schülern des Hochrhein Gymnasiums, ging der Abend weiter. Obwohl die Band ohne Gesang spielte, waren die Lieder großartig instrumental herübergebracht und hielten das Publikum in Laune. Die Band überzeugte durch ihr professionelles Auftreten.
Das Hauptprogramm: Rolling Bones pur
Dann war es endlich gegen Zehn so weit, das Publikum schrie lauthals nach den Rolling Bones. Mit dem Auftreten von Herr Knoche begann das Hauptprogramm, in eine Lederjacke gehüllt und mit einer getönten Sonnenbrille sowie dem charakteristischen Hut bestückt, betrat er die Bühne unter lautem Beifall und der Auftritt konnte beginnen.

Mit genial vorgetragenen Stücken wie „Unchain my heart“ und einem grandios gespielt sowie gesungenem „Born to be wild“ heizten die Rolling Bones dem Publikum mächtig ein. Die englischen Ansagen der Lieder auf Rücksicht für die Kanadier linderten die Stimmung keineswegs, sondern passten irgendwie genau ins Konzept und da hier ein Englischlehrer am Werke war, klappte es auch ganz gut. Bei den Beatles, die zur Pause gespielt wurden, schunkte der ganze Saal mit und unter lautem Applaus ging es in die Pause.
Mit mehreren Lieder der Blues Brothers nach der Pause ging es dann endlich weiter, unter anderem mit einem Duett von Herrn Knoche und Herrn Gutzeit. Das wahrscheinlich eher unbekannte aber gute Lied von J.J.Cale, „Cocain“, wurde nach der Vorstellung der Band mit Pascal Dick und Johannes Steigmeier am Schlagzeug, Karl-Heinz Schofer am Bass, Stefan Gutzeit am Keyboard, Peter Knapp und Stefan Merkel an der Gitarre und natürlich mit Axel Knoche am Gesang, gespielt. Auf laute Zugaberufe des Publikums kam das Bläsertrio der Rolling Bones zurück auf die Bühne und es ging weiter mit einem Lied der Blues Brothers. Da die Zugaberufe nicht enden wollten, wurden noch die Lieder „Sweet Home Chikago“ und ein weiteres geniales „Born to be Wild“ angestimmt. Auf weitere Zugaberufe des Publikums kam dann schließlich die Ansage Herr Knoches, dass er „ins Bett müsse“. Mit dem Lied „Let it be“ von den Beatles verließen die Rolling Bones die Bühne im Schein mehrerer Wunderkerzen die zu recht angezündet wurden. Das letzte Lied des Abends galt der Kanadierin Sidney S., die just auf den Samstag Geburtstag hatte und noch ein „Happy Birthday“ geträllert bekam. Damit verabschiedete und bedankte sich die Band nach fast 2 Stunden perfekter Performance.

Dieser Abend wird vielen in Erinnerung bleiben und wahrscheinlich dazu führen, dass nächstes Jahr noch mehr Andrang entstehen wird, da wir ja wohl alle hoffen dürfen, dass es dieses Spektakel auch wieder nächstes Jahr an unserer Schule zu genießen geben wird.
Als Abschluss kann man nun endlich über unsere Schule mit Stolz sagen, wozu nicht viele Schüler anderer Schulen imstande sind, denn wir vom KGT können nun endlich nach so vielen Jahren behaupten: „School Rocks!“
Aktualisiert (Dienstag, den 25. August 2009 um 09:12 Uhr)


